Big Pictures

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Auf diesen Fotos sieht man eine Iranerin im Alter von ca. 70 Jahren in Europa mit angepasster Kleidung.
Eine Dame dessen größter Wunsch es war, lesen und schreiben zu lernen.
Leider ist ihr dieser Wunsch dank dem Islam vergönnt geblieben.
Ihr Vater war früh gestorben und ihre Geschwister waren allesamt von einem plötzlichen Kindstod betroffen, so dass die Mutter dieser Frau, dem Mullah der Gemeinde hörig wurde und alles tat, um nicht auch noch ihr letztes Kind zu verlieren, das überlebt hatte.
Der Mullah erklärte die Bildung zu einer Sünde und das Auslöschen dieses Wunsches für die heilige Pflicht der Gemeinde!
„Sonst kommt ihr ALLE IN DIE HÖLLE! Jeder der ein Mädchen mit einem Buch oder beim lernen erwischt und nicht dazwischen geht, kommt in die Hölle!“


Sowas nennt man dann eine Fatwa.


Eine Fatwa wird gerne von jedem einzelnen Moslem durchgesetzt. Damit werden die Menschen zum Freiwild und die Ausübung von Selbstjustiz zu einer heiligen Sache.

Unterdrückung kannte diese Frau jedoch nicht. Als junges Mädchen hat sie sich in die Augen eines Soldaten verliebt, der eigentlich mit seiner Einheit als Feind das Gebiet besetzt hatte, in dem Frau Zoghra Zarrinkar lebte.
„Den will ich!

Den Soldaten mit den schönen Augen.

Er wird MEIN EHEMANN!“
Die Bilder des Soldaten, der Ehemann der iranischen Frau, hängen bis heute noch an den Wänden ihrer Kinder und Kindeskinder!
Damit ehrt man seinen Einsatz für sein Vaterland und erinnert sich an ihn, damit seine Taten nicht in Vergessenheit geraten und ihm weiterhin der Dank zuteil wird, der ihm gebührt.

Nach der iranischen Revolution, verteilten sich die Kinder und Enkelkinder der iranischen Dame in aller Welt und so begann sie ein Leben zwischen dem Orient und dem Okzident zu führen.
Ein Termin beim Friseur war das erste, welches auf ihrem Plan stand, wenn sie Europa betrat.
Das erlernen einiger Begrüßungsfloskeln auf Deutsch ein MUSS! Und zwar jedes Jahr erneut.
„Die Höflichkeit und die Ehre wollen es so.

 

Es ist ihr Land. Sie verdienen Respekt und zwar in ihrer eigenen Sprache.“

Integration braucht einen Willen.
Anpassungsfähigkeit braucht die richtige Basis.
Es müssen schon genug Gemeinsamkeiten vorhanden sein, damit tatsächlich ein „BUNTES“ und „FRIEDLICHES“ Leben funktionieren kann.

Meiner Familie und mir ist die Integration nur deshalb gelungen, da unsere Familie nie ein anderes Leben führen wollte.

Es gehört einen sehr klaren Verstand zu einem Menschen, der trotz dem erlebten so fortschrittlich denken und handeln kann, wie es meine Oma, Maman sefide getan hat.
Kulturen und Bräuche werden von Menschen gemacht.
Sie können also auch jeder Zeit von den Menschen verändert werden.
Andere Völker die eigenen Bräuche aufzwingen zu wollen, ist eine reine Assimilation, eine feindliche Übernahme.
Wenn es also meiner Oma trotz den Umständen gelungen ist, ihren Verstand zum Begreifen, ihre Augen zum Sehen und ihre Ohren zum Hören zu nutzen, sollte es auch all den anderen möglich sein, WENN SIE DAS DENN AUCH WOLLEN!