Die Geschichte trägt Prada

 

 

 

Kennen Sie die Situation, wenn einem aus heiterem Himmel eine seltsame Idee kommt und man den ganzen Tag diesen Gedanken weiter verfolgt und aus dem Grinsen nicht mehr herauskommt?

In einer schlaflosen Nacht kam mir der Gedanke:

 

„Die Geschichte der Menschheit ist wie die Mode!

Alle paar Jahre wiederholt sich alles. Einige Schnitte werden angepasst...Knöpfe werden umgemodelt...aber zum Schluss ist doch alles eine einzige Wiederholung. Als ob der Menschheit nichts neues einfällt.“

Mit dieser Idee beschäftige ich mich seitdem fast täglich, ziehe meine Vergleiche und stelle fest: Nicht nur der Teufel, auch die Politik, die an so manchem Schicksal nicht ganz unbeteiligt ist, trägt Prada!

 

Als ich 1972 im Iran geboren wurde, gab es tatsächlich eine Zivilisation.

Es gab einen König und eine Königin, die so gut es gingen versucht haben ein Land, dass gezwungener Maßen vom Islam geprägt war, in ein friedliches fortschrittliches und unabhängiges Land zu verwandeln. Schule und Bildung waren Pflicht. Sowohl für Männlein als auch für Weiblein. Das Essen und die Getränke in den Schulen wurden allen Schulkindern kostenfrei zur Verfügung gestellt. Die Unterstützung des Schah´s galt jedem zu gleichen Teilen. Ob arm oder reich. Jeder in seinem Land sollte die Chance bekommen, seine Zukunft durch Bildung und Freiheit selbst zu bestimmen.

Seine Fürsorge, seinem Volk gegenüber ging sogar soweit, dass er Bauern, Dorfbewohnern kostenlose medizinische Versorgung zur Verfügung gestellt hat. Tag täglich sind Ärzte und Schwestern aufs Land gefahren, um die Menschen vor Ort medizinisch zu versorgen. Es gab Recht und Ordnung, man glaubt es nicht, sogar die Frauen waren den Herren der Schöpfung gleich gestellt. Kurz gefasst, es war irgendwie so wie in Deutschland

vor 30 Jahren. Nur etwas wärmer!

Die Röcke wurden kurz getragen, die Schuhe waren, je höher der Plateau-Absatz umso angesagter, die Koteletten der Herren so breit wie es     ging und ihre Anzüge schneidig.

Die Mode wollte es so. Mädchen wollten so sein wie Twiggy und Jungs so wie James Dean.

 

Leider wissen die Menschen erst dann ihr Glück zu schätzen, wenn sie es verloren haben.So auch die Menschen in meiner Heimat.

 

 

 

 

Wer sich nun mit wem gestritten hat, wer wessen Erdöl billiger kaufen wollte, wer nicht nach der Pfeife von wem getanzt hat, als der König 1979 aus dem Land vertrieben worden ist, steht auf einem anderen Blatt. Tatsache und das ist nicht zu leugnen, ist jedoch der Zerfall der unmittelbar nach der Revolution in dem Land begann.

Ich bin mir sicher, Karl Lagerfeld würde sonst etwas drum geben, einmal im Leben seine Mode präsentieren zu dürfen, wie seiner Zeit Imam Khomeyni.

Tage lang würden die Straßen blitz- und blank geschrubbt, Fahrbahnmarkierungen wurden mit Blumen beklebt und das Volk hat jubelnd der neuen Modeshow entgegen gefiebert.

Sie sollte das neuste sein, was Paris zu bieten hat. Immerhin kam der Imam nach langen Jahre des Exils aus Stadt der Mode (Paris) zurück nach Teheran. Wer, wenn nicht er sollte denn wissen, was Mann und Frau von Welt trägt?

 

Das Problem bei solche Events ist die Euphorie die auf der Aftershowparty ausbricht. Man verfällt in einen Rausch, will das Neuste vom Neuen haben und fragt nicht nach dem Preis!

 

Mein Volk, hat den Preis mit dem Leben, der Freiheit, dem Entzug der Menschenrechte und Rückschritt ins Mittelalter bezahlt.

Ein viel zu hoher Preis, für eine aufgewärmte Mode, die seit hunderten von Jahren in zugestaubten Truhen unserer Ahnen lag.

 

Als der Betrug ans Tageslicht kam, war niemand mehr handlungsfähig. Schnell wurde die Diktatur mächtiger als sie sich selbst hätte je     erträumen lassen und Iraner tragen seither die Ketten der Unterdrückung statt Haute Couture.

 

Über die Umstände wie ich in Deutschland gelandet bin, kann ich ein Buch schreiben. Vielleicht mache ich das sogar eines Tages, aber auf das warum möchte ich doch eingehen.

 

Der Luxus, nicht materiell, sondern die Art von Luxus ist es, was ich liebe, die es mir ermöglicht als Frau mein Leben selbst zu bestimmen, arbeiten zu dürfen,

um unabhängig, um frei und nicht als Eigentum eines Mann auf seine Gnade angewiesen zu sein.

 

Es war mir klar, hier musst du dich anpassen!!!

Du lernst gefälligst die Sprache, die Gepflogenheiten, achtest die Menschen und das Land, das dir Zuflucht geboten hat, denn sie haben all das, was du gerne haben willst und sind sogar bereit es mit dir zuteilen.

Mir wurde so zu sagen ein Kredit erteilt, um neue Klamotten zu kaufen, um die Mode nicht zu verpassen, die ich so voller Sehnsucht haben wollte.

Jedoch stand es für mich persönlich nie zur Debatte, dass dieser Kredit nicht zurück bezahlt werden soll. Ich wollte ein Teil von dem großen Ganzen sein,

und auch bereit, dafür hart zu arbeiten.

 

 

 

 

Kein Land, kein Sozialsystem sollte zu einem Selbstbedienungsladen werden, denn sonst droht auch ihm der Untergang

 

Lange Zeit hatte ich die alten Schnittmuster vergessen. Ich trug, was mir gefiel, genoss mein Leben in vollen Zügen, erfüllte meine Verpflichtungen, bewahrte meine Wurzeln im Herzen, integrierte mich so gut es mir möglich war und lebte glücklich und zufrieden.

An dieser Stelle muss ich sagen: „ich bin als Perserin pünktlich“

Einen höheren Grad an Integration ist fast schon unmöglich!.....

 

Wenn ich heute durch die Stadt laufe, und mir ansehe was die Menschen tragen (und das meine ich jetzt Wort wörtlich und nicht als Metapher),

läuft mir ein Schauer über den Rücken.

Ich erkenne die Muster, ich erkenne das Leid, das sie mit sich bringen.

Alles, wovor ich geflohen bin, alles das was mich und meine Familie dazu veranlasst hat unser ganzes Leben hinter uns zu lassen, ist nun hier.

Die Show wiederholt sich.

 

Es steht außer Frage, dass man Menschen in Not helfen muss.

 

Ich bin eine Asylantin, ich habe die Revolution in ihrer ganzen Grausamkeit erlebt, als ich gerade 6 Jahre alt war. Ich habe gesehen, wie Menschen im Namen

Allah´s regelrecht auf der Straße abgeschlachtet worden sind. Man hat es als Preis angesehen, der Preis für ein besseres Leben, ohne von einem König unterdrückt zu werden.

 

Ich habe den Krieg erlebt als ich neun Jahre alt war.

 

Die Zerstörung eines Lande, eines Volkes, die Zerstörung von Hoffnungen und Träumen, und das mit der Rechtfertigung,

Alllah hätte es befohlen.

Man könnte sagen ich wäre ein gebranntes Kind.

Gebrannte Kinder scheuen bekanntlich das Feuer.

 

 

Der Islam hat mich verbrannt und so scheue ich nun den Islam.

 

 

 

 

Es will mir nicht in den Kopf gehen, wie Millionen Menschen, die in Deutschland Schutz suchen,

es gleichzeitig zerstören und wie eine Weihnachtsgans ausnehmen!

Islamische Männer dürfen ja bekannter Massen so viele Ehefrauen haben, wie sie wünschen!

Aber warum müssen wir dafür bezahlen?

Sie wissen jetzt nicht genau was ich damit meine?

 

 

Aus welchen Grund, suchen Muslime Schutz bei Christen.

 

Menschen für deren Tod und Untergang sie täglich mehrmals beten.

Muslime verachten Christen, Juden und Gottlose wie mich.

Ihr Prophet, der heilige Mohammed, ist ja immerhin der letzte Gesandte Gottes. Alle anderen Propheten, sollten die Menschheit nur für ihn und seinen Glauben vorbereiten. Jeder, der nicht bereit ist, den islamischen Glauben anzunehmen, ist des Todes. So will es Allah und so wird es auch gefälligst durchgezogen! Was suchen diese Leute hier? Sie werden doch nicht die neuste Modeschau inszenieren, um uns danach doch wieder Jahrhunderte alte Klamotten aufzuzwingen?

Welche Mission steckt dahinter? Wollen diese Menschen das neue, oder bloß neue Räume um Gewohntes fortzusetzen, brauchen sie vielleicht einfach nur ein neues Modehaus, weil sie ihr eigenes haben kaputt gehen lassen?

Der Aufbau einer Gesellschaft ist für mich wie ein Haus.

Man muss ein Fundamt gießen, Träger hoch ziehen, Wände aufstellen und zum Schluss, kommt erst dann das langersehnte Dach, das jeder Mensch so gerne über seinen Kopf haben möchte.

Wie soll man Millionen Menschen, die mit Recht vor dem Krieg fliehen, ein Dach über dem Kopf bieten, wenn sie selbst nicht bereit sind...

...mit anzupacken...

...ihre Einstellung. Ihre Lebensweise zu ändern...

...sich selbst anzupassen...

 

Meine Aussagen finden ihre Bestätigung in folgendem Beitrag:

 „Straftäter aus Nordafrika in Düsseldorf: Treffen mit dem "König der Diebe"

 bei Spiegel online

 

Darin wird beschrieben, wie ein junger, zunächst schutzsuchender Marokkaner, arglos klaut, da ihm die finanzielle Unterstützung der deutschen eben mal nicht

ausreicht.

 

Was macht es schon wenn er Gesetze bricht und ausgewiesen wird?

Kurze Zeit danach kommt er halt wieder!

Die Grenzen sind ja offen!!!!

 

 

 

 

 

Mit welchem Recht will eine Regierung von seinem Volk erwarten, die ganze Arbeit zu leisten, sämtliche Materialien zu bezahlen und dann auch noch den MUND zu halten?

 

Mir wirft sich schon lange die Frage auf, ob das Land tatsächlich noch von Deutschen regiert wird. Es sieht für mich persönlich nicht mehr unbedingt nach Zuflucht gewähren, sondern nach Schenkung aus. Schenkung eines Landes, der Traditionen, der Rechte, einem noch einiger Maßen intaktem Sozialsystem, Werte,Gesundheitswesen, Sicherheit, Kunst, Freiheit, Sprache und schlicht, einfach alles was Deutschland ausmacht.

 

In meiner Heimat nennt man dieses Invasion

In Deutschland wäre der politisch korrekte Ausdruck: Einbürgerung

 

Wenn ich die iranische Nationalhymne höre, packt mich automatisch der Stolz.

Ich vergesse für einige Minuten, dass ich bereits seit 30 Jahren in Deutschland lebe, schließe meine Augen und genieße jede Note, jedes Wort.

 

Jede Nation, verteidigt bis zum Tod seine Grenzen, sein Land, empfindet Stolz, ehrt ihre Traditionen, ihre Sprache, eben alles was sie ausmacht. Mit welche Frechheit verbietet man Deutschen diese Rechte? Sie sollen zahlen, sollen alles richten, jedem ihr Hab und Gut zur freien Verfügung stellen und als Dank den Mund halten!

Sind Deutsche keine freie Menschen mehr?

Ich kenne mich wirklich nicht mit der Politik aus, aber.......

gibt es einen Vertrag, der Deutsche als Weltsklaven zur Verfügung stellt?

 

Um auf das Häusle bauen zurück zu kommen, ich bin mir sicher, das deutsche Volk hätte mehr Schutz, würde das Bauamt sie unter „Denkmalschutz“ stellen!

 

Wir alle die, die flüchten, kommen her, weil Wir das Leben das uns Deutschland bietet in Unseren Heimatländern nicht haben können, weil wir Schutz suchen.

 

 Ist es also nicht umso mehr an uns gelegen, dieses Leben zu schützen? Sollten wir nicht um so mehr dafür dankbar sein, von dem zu profitieren, was Deutsche und ihre Ahnen geschaffen haben?

Meine Vorfahren haben mein Land zerstört. Sollte mir also das neue Leben, die neue Heimat, nicht um so mehr lieb und teuer sein?

 

 

 

 

Seit ich der AFD beigetreten bin, und dafür möchte ich mich vom ganzen Herzen bedanken, habe ich so manch schockierte Gesichter gesehen.

Die Ausländer denken sich: „Wallah.... sie nimmt Drogen!“

Die Deutschen denken: „Was zur Hölle machte diese Dunkelhäutige denn hier?“

 

Die Antwort ist sehr einfach: ICH KENNE DEN PREIS!

 

Ich kenne den Preis, den mein Volk für die Islamisierung des Landes bezahlt, und mich damit zum Flüchtling gemacht hat.

Die Geschichte, die alte Mode darf sich nicht wiederholen.

Mein Kind sollte nicht auf der Aftershowparty den Preis zahlen müssen, den ich für die Fehlentscheidung und Tatenlosigkeit meiner Eltern bezahlt habe.

 

Der Islam ist wie Brennnessel.

 

Die, die sich dran verbrannt haben, meiden ihn, warnen davor, „man solle sich doch fernhalten“

Die anderen verstehen den Aufstand nicht.

Sie denken sich, die arme schöne Pflanze!

Sie ist doch schön und zart, man kann aus ihr Tee machen!

Sie ist gesund, entwässert sogar!!!!

 

Sie fragen sich warum eine Perserin bei der AfD ist?

 

Nun.... Sie hat sich verbrannt und Sie hat das Gefühl,

dass sich niemand außer der AfD für ihre Brandnarben interessiert,

dass Sie mit sonst keinem über ihren Schmerz sprechen kann und dass kaum noch jemand die alten Muster erkennt, die uns heute für die neueste Mode teuer verkauft werden sollen, außer der AfD!

 

 

 

 

Meine Heimat habe ich unwiderruflich verloren,

mein Zuhause gebe ich nicht auch noch her.