Fifty shades of Nebenfrau

Nicht selten haben die Herren der Schöpfung ein süffisantes Grinsen im Gesicht, wenn das Thema der Nebenfrauen aufkommt.

Wahrscheinlich denken sie dabei bloß an Schönheiten aus dem Orient a la Hollywood die sich in großer Anzahl auf dem Bett räkeln und denken sich, so eine mehr oder weniger kann doch nicht schaden.

Aber wie sieht so ein Leben für die Frauen aus?

Tatsache ist, die Frau hat nur so lange einen Wert, solange das Häutchen intakt ist. Danach wars das! Sie verwandelt sich in ein gebrauchten Gegenstand und ihr Wert sinkt rapide.

Spätestens nach dem zweiten Kind wird der Mann ein neues Spielzeug wollen und das bangen der ersten Frau beginnt.

Die zweite Frau, oft unschuldig an ihrem Schicksal wird der Ersten ein Dorn im Auge, ein spitzer Stein in ihrem Schuh sein. Dabei geht es nicht nur um Konkurrenz unter Frauen, es geht ums Überleben.

Einer Frau in einer klassischen islamischen Gesellschaft ist es nicht gestattet zu arbeiten. Nicht selten werden berufstätige Frauen als Huren angesehen, denn eine DAME ist zu HAUSE und versorgt die Familie.

Kaum eine andere Ideologie fesselt die Frauen so stur an den Herd, wie der Islam.

Verliert die erste Frau die Zuwendungen des Mannes, verlieren auch ihre Kinder diese und ein unfairer Kampf bedingt.

Die erste Frau, um Schutz für sich selbst und ihrer Kinder bedacht, setzt alles darin, die zweite Frau mit Hilfe der eigenen Kinder zu vertreiben.

Ihr Leiden, während der Mann mit der neuen Frau seine 2.ten Flitterwochen verbringt und die Angst um die Zukunft verwandelt die erste Frau in eine Furie die nur noch auf Rache aus ist.

Viel besser geht es der 2.ten Frau dabei nicht.

Mit viel Glück hat sie eine Rollte als 2.te Hauptfrau bekommen, denn eine Nebenfrau die nur auf Zeit geheiratet worden ist, hat erst recht nichts zu lachen.

Immerhin muss der Mann sich von den Hauptfrauen scheiden lassen und für sie und die Kinder aufkommen, während er die Nebenfrau nach Ablauf der Zeit, die vor der Eheschließung abgemacht wird, mit einem Tritt samt ihrer Kinder auf die Straße werfen kann.

Ich denke spätestens jetzt kann sich jeder ausmalen, was hinter verschlossenen Türen vor sich geht, wenn diese Frauen eingesperrt in einem Haus von morgens bis abends sich, ihren Ängsten und Wut überlassen sind, während der Herr des Hauses zur Arbeit geht oder sich auf neuer Brautschau begibt.

Die Geschwister wachsen durch die Anweisungen ihrer Mütter als Feinde auf.

Die Urinstinkte werden in Bezug auf Gewalt geweckt, da es wie schon erwähnt ums pure überleben geht.

Hat die erste Frau durch ihre Kinder, die sie in ihrem Kampf unterstützen am Tag einen Vorteil auf ihrer Seite, wird die zweite es ihr durch ihre Jugend heimzahlen, wenn der Gebieter Abends nach Hause kommt. Da sie in dem Moment für den Mann einfach interessanter ist und leichter seine Aufmerksamkeit gewinnen kann.

Nicht selten fallen die neuen Frauen, wenn sie schwanger sind die Treppen herunter!!!

Jedes weitere Kind bedeutet für die erste Frau einen Nachteil. Der Mann verdient nicht vierfach, nur weil er vier Frauen heiratet. Nicht nur seine Aufmerksamkeit wird knapper! Die Nahrungsmittel bleiben davon auch nicht verschont.

Was nun! Die Frauen haben kein Recht sich scheiden zu lassen. Hätten sie es, würden sie dennoch nichts gewinnen. Arbeiten dürfen sie nicht, und auch kein anderer Mann wird sie samt den Kindern aufnehmen wollen. Eher friert die Hölle zu.

So Supporten die Mütter ihre Söhne und tragen sie auf dem Kopf, denn sie sind für diese Frauen die einzige Chance, später ein Dach über dem Kopf, und etwas zum Essen zu haben. Eine soziale Absicherung gibt es in den islamischen Ländern nicht. Alte Mütter werden mit viel Glück von den Söhnen aufgenommen.

Dabei ist DAS auch eine Erklärung dafür, warum die Mütter all ihre Liebe und Aufmerksamkeit den Jungs schenken und die Töchter milde gesagt, leer ausgehen. DIE MÜTTER WOLLEN ÜBERLEBEN. Immer und immer geht es bloß ums ÜBERLEBEN.

Die Kinder aus solchen Ehen, kennen nur dieses eine Leben und tun es ihre Eltern gleich.

Die Jungs wachsen mit dem festen Glauben auf, dass eine Frau ein Gebrauchsgegenstand und seiner Gnade ausgeliefert ist.

Die Töchter werden zu devote Gebermaschinen und hoffen auf ein Leben als eine Hauptfrau um ein einigermaßen sicheres Leben führen zu können. Sie hüten ihre Jungfräulichkeit, die ihre einzige Währung für das Geschäft der Ehe und daher unerlässlich ist, verhüllen und verstecken sich. Denn verlieren sie die Jungfräulichkeit vor der Ehe, wären sie besser tot!

 

Der Teufelskreis aus Unterdrückung, Leid, Missbrauch, Schmerz und Einsamkeit der Frauen, ihrer Kinder und Kindeskinder zieht somit ihre Bahnen und wird von den Gutmenschen in Europa als Kultur des Orients bezeichnet.