Liebe Frau Käßmann,
lieber Herr Schulz,

 

ich habe zwei arische Eltern und vier arische Großeltern.
Auch deren Väter und Mütter waren das.

Daher erspare ich Ihnen beiden sehr gerne die Suche nach meiner Schuld!

Als ich nach Deutschland kam, war ich regelrecht am verhungern.

Ich sehnte mich nach Freiheit, Frieden, Menschenrechte, Farben und Fröhlichkeit.

Ich habe 14 Jahre meines Lebens mit Partys und Reisen verbracht.

Mit dem Wissen, wie kurz das Leben ist, da ich eine blutige Revolution und einen jahrelangen bestialischen Krieg erlebt habe, habe ich mein Leben GELEBT.

Ich verdiente mein Geld in der Gastronomie, arbeitete teilweise ganze Nächtelang und meine größten Sorgen waren stets, ob mein Gürtel zu den neuen Schuhen passt, ob ich die richtige Handtasche für meine neuen Schuhe finde.

Nun ist es vorbei mit meinem LEBEN in Sicherheit.

In den ganzen 14 Jahren, in denen ich als Frau in der Öffentlichkeit gearbeitet habe, in denen ich zu nächtlichen Stunden (für die Gastronomie normale Zeiten) nach Hause gekommen bin, hatte ich nie Angst.

Ich war mir immer sicher, dass ich in einem sicheren Land leben.

Ich war frei.
Mein Hunger war gestillt.

Ich war eine Frau mit Rechten und Gleichberechtigt

Nun liebe Islam-Liebhaber die gerne Ihr Segen für den Ramadan aussprechen, nun verkaufen Sie NICHT nur ihr Volk an den Feind, sie verkaufen auch mich!

Eine Asylantin die hier seit 31 Jahren lebt und wieder hungern muss.

Heute fühle weder ich mich sicher, noch kann ich meine Tochter ruhigen Gewissens ihr Leben leben lassen.

Heute hofieren Sie allesamt meine Verfolger, die immer noch nach meinem Leben, und wie für islamische Verhältnisse üblich, nach dem Leben meiner ganzen Familie trachten.

Liebe Frau Käßmann,
lieber Herr Schultz,

Sind wir denn keine Menschen?

Betrachten Sie die Flüchtlinge von einst als alte Möbel die Sie satt haben und durch neue ersetzen möchten?

Haben wir etwa ausgedient und sind nichts mehr als ein spitzer Stein in Ihren Schuhen?

Liebe Politiker dieses Landes, SIE alle verdammen UNS Islamflüchtlinge des Todes.

War das unten beigefügte Foto für mich jahrelang ein Beweis meiner Freiheit, ist es nun ein Todesurteil.

 

Alleine für diese art spaßigen Tanzes mit meiner damaligen besten Freundin, werde AUCH ICH bald, und zwar in Deutschland gesteinigt werden.