Verehrte Frau Roth,

 

ich habe mir lange den Kopf darüber zerbrochen, warum Sie tun, was Sie tun.
Warum Sie Sachen sagen, die mir eine Gänsehaut vor Grauen verpassen und warum Sie mich damit zur Verzweiflung treiben.
Viele Nächte habe ich wach gelegen und gegrübelt. Stunden und Tage habe ich nach einer Antwort gesucht und mir ging endlich ein Licht auf!

Es gibt Aliens, die leben unter uns UND noch wichtiger sie ernähren sich tatsächlich von den Gehirne der Menschen. 
Die Spekulationen sind jetzt endgültig beendet, denn Sie sind der lebende Beweis. Danke dafür!

Den Brief, mit den bitten, flehen, dem Leid und die Hoffnung der iranischen Frauen haben Sie nicht verstanden, nicht nachvollziehen können. 
Das diese mutige Frauen mit solch einem Brief ihr Leben riskieren, haben Sie nicht nachempfinden können. 
Man kann Ihnen noch nicht einmal einen Vorwurf machen, mit Ihrem Verstand hat man Ihnen auch die Seele geraubt. Wo nichts ist, kann man auch nichts erwarten. 
Die Außerirdischen, die haben uns diesen Zustand beschert. Sie haben uns SIE beschert.

Erlauben Sie mir Ihnen eine Kurzfassung dieses Briefes :

Wenn Sie freiwillig ein Kopftuch tragen, in einem Land in dem die Verschleierung ein ZWANG ist, bejahen Sie die Unterdrückung.

Wenn Sie sich mit Kopftuch neben Zwangsmuslimas lächelnd fotografieren lassen, und diesen Zustand als „Ihre Lebensart“ bezeichnen, könnten Sie sich genauso gut in einem KZ neben einem Juden, der halb tot in der Ecke liegt ablichten lassen und seinen Zustand als „sein Lebensart“ bezeichnen.

Sie könnten sich auf eine Baumwollplantage stellen und die Peitsche schwingen und nett lachen, damit das Bild fröhlich aussieht.

Sie könnten sich getreu nach dem Motto „ Fotobomb“ mitten in eine Massenvergewaltigung schmeißen und Ihren Selfiestick auf Tauglichkeit testen.

Ich behaupte, Sie wurden all das sogar tun, würde sich nur die Gelegenheit ergeben oder Sie würden irgendwie an eine Zeitmaschine drankommen.

Vielleicht lädt Sie die iranische Regierung ja nochmal ein und Sie haben sogar das Glück bei einer Steinigung dabei zu sein. Also bunte Fotos für Ihr bunte Welt bekommen Sie dabei auf jeden Fall 
zusammen.

Mein gutes Kind, solch ein Verhalten schickt sich nicht!

Man verhandelt nicht mit Mördern, es sei denn man hat den Mut und den Willen die Welt zum Guten zu wenden.

Man verschließt nicht seine Augen, wenn Leid überall in jenem Land, jedoch keine Spur von Menschenrechte gegenwärtig sind

Man macht nicht auf Teilzeit-Sklave und verhöhnt dabei die, die nicht ihr Kopftuch ablegen, sich ihren deutschen Pass schnappen und nach Europa fliegen können.

Man besucht nicht ein Land und nimmt mit seinem Verhalten, seinem Auftreten auch noch das letzte bisschen Hoffnung, an dem sich die Einheimischen klammern um einfach weiter atmen zu können.

Man tritt nicht mit seiner Einstellung auf Menschen die schon auf dem Boden liegen.

Der einfache Wunsch der iranischen Frauen nach Freiheit, Selbständigkeit und Bildung wird ihnen nicht nur verwehrt, ihre Wünsche einmal die Sonne auf ihre Haut zu spüren, ohne Hidjab aus dem Haus zugehen, sich selbst ihren Beruf oder ihren Mann auszusuchen wird ihnen ausgetrieben.

Die Peitsche reicht ihnen dabei schon lange nicht mehr. Nachhaltiger sind die Säureangriffe.

„Iraner sind keine Muslime, sie sind Gefangene in ihrem eigenen Land.“

Wenn Ihnen liebe Frau Roth, das Verständnis, und das Feingefühl im Umgang mit Gefangenen fehlt, so verzichten Sie doch bitte auf die Visite.

Sie verbreiten hier zu Lande bereits genug Leid. Bitte sehen Sie von einer Expansion ab.

Oft muss ich mir anhören, ich sollte doch mit solchem Artikel aufhören. 
Ich sollte nicht vergessen woher ich komme. 
Aber genau deswegen höre ich nicht auf, denn ich habe den Zerfall einer Zivilisation erlebt und weiß nur zu gut, was eine Islamisierung tatsächlich bedeutet.

 

ICH WEISS WOHER ICH KOMME!

 

WISSEN SIE, SEHR GEEHRTE FRAU ROTH DAS AUCH NOCH?