Dies schreibe ich ohne jegliche Wertung.

 

Ich möchte damit einfach nur eine Erfahrung veröffentlichen, die das Verhalten der Menschen in einem Kriegsgebiet zum Teil erklärt.

Es wird viel darüber spekuliert, ob es in Syrien tatsächlich ein Sarin-Angriff gegeben hat oder nicht.

Es heißt, nur geringe Mengen würden die Menschen umbringen, und das abspritzen der Menschen sie nie vor solch einem Angriff retten würde. Mag sein.

Ich habe davon überhaupt keine Ahnung.

Dennoch, auch mir ist erzählt und eingetrichtert worden, ich sollte mir Wasser über den Kopf schütten, würde ich je den gelben Alarm ( für chemische Bomben) hören.
Dies solle meine Haut vor Verätzungen retten, da angeblich die Chemikalien meine Haut dann nicht voll und ganz auflösen würden.

So stand neben meinem Bett und all der anderen Ausrüstung auch ein Eimer gefüllt mit Wasser.

In einer Tasche waren unsere Papiere, eine Trillerpfeife um auf uns aufmerksam machen zu können, sollten wir unter Trümmern begraben werden, eine Taschenlampe, Kekse und Schmerzmittel.

Menschen in einem Kriegsgebiet zu verurteilen, weil sie Opfer mit Wasser abspritzen und diese Tat für unnötig zu erklären, mag richtig sein. 
Jedoch können solche Aussagen nie von jemanden stammen, der tatsächlich den Krieg erlebt hat.

Wasser wird einfach die Hoffnung auf Rettung sein.
Was sollen diese Menschen denn sonst tun?

Ihre wehrfähigen Jungs chillen ihr Leben in Deutschland, die hinterhältigen Regierungen des Westens verkaufen fleißig wie immer ihre Waffen und sie .....sie fühlen sich so, als ob Gott und die Welt sie vergessen hätten.

So habe ich mich gefühlt, als die Bomben fielen und die Erde haben erbeben lassen.

Kriege die nur wegen Profit einiger wenigen Menschen angezettelt werden, müssen unter Strafe gestellt werden.

Wenn es einen Gott gibt, so muss er sich AUCH bei jedem einzelnen entschuldigen, der einen Krieg erlebt hat.

 

 

Mein Mitgefühl für alle Opfer.
Ich bete nicht, denn ich bin nicht gläubig. 
Jedoch wünsche ich jedem einzelnen Frieden.
Sei es in diesem oder in einem anderen Leben.