Früher konnte mir kein Ausschnitt zu tief,

keine Provokation gegen den Islam heftig genug sein.
Rückenfreie Kleider waren ein MUSS, lautes Lachen und tanzen in der Öffentlichkeit unerlässlich. Dinge, die den Frauen und Mädchen in einem islamischen Land untersagt und teilweise sogar strafbar sind.

Obwohl ich meiner Meinung nach über ein ausgewachsenem Selbstbewusstsein in Bezug auf islamische Verbote verfüge, obwohl ich mir vor allem von einem gläubigen Menschen NICHTS sagen lasse, fühle ich mich mittlerweile in der Öffentlichkeit unwohl und gestaltet meine Kleidung anders.

Mir sind die Blicke der muslimischen Frauen, die voller Hass und Ablehnung gegenüber meiner Spezies sind unangenehm.

Trotz meiner Haltung erwische ich mich dabei, wie ich mein T-Shirt zurechtrücke, auch wenn die Ausschnitte nichts mehr mit den Klamotten von früher zu tun haben.

Hat man früher noch auf der Straße Menschen freundlich angelächelt, hier und da unverbindlich beim Vorbeigehen geflirtet, so haben sich heute die Mienen der Menschen versteinert. Sie schauen ernst, leblos und ohne Freude. Flirrten gleicht schon einer Sünde.

Stattdessen, statt einem freiwilligen und unschuldigen Flirrt, sind Frauen und Mädchen widerliche, sexistische und ekelhafte Anmachen von Testosteron verseuchten Perverslingen ausgesetzt, die sich ohne mit der Wimper zu zucken, das Objekt ihrer Begierde zur Befriedigung ihrer Gelüste ermächtigen und nach Nutzung wegwerfen, wie ein Einweg-Kaffeebecher.

Deutschland hat sich verändert und das nicht zum Besseren.
Für die Gleichberechtigung haben abertausende von Frauen gekämpft und sogar ihr Leben gelassen.
Wie in einem Zeitraffer zerfällt nun ihr Werk.

 

SO WILL ICH NICHT LEBEN

NICHT NOCH EINMAL!

 

 

Ich will in Deutschland nicht die vier Zeitformen des Irans,
1. Vor dem Islam
2. Früher
3. Heute
4. Morgen